Herbstfest 2019

Lenz Moser Herbstfest – Ein Feuerwerk für den jungen „Pionier“

Eine besonders feierliche Stimmung, Dankbarkeit für einen sehr guten Wein-Jahrgang 2019 und Freude an den ersten Proben davon: Am Samstag, den 16. November folgen rund 500 Gäste der Einladung zum traditionellen Herbstfest in der Weinkellerei Lenz Moser in Rohrendorf.

Schon von Weitem wurden die nahenden Gäste durch das stimmungsvolle Lichtarrangement und die offenen Feuerstellen zur Weinkellerei Lenz Moser gelotst. Am Eingang zum festlich gestalteten Hof hießen die Lenz Moser-Vorstände Walter Holzner und Andreas Pirschl sowie Chefönologe Michael Rethaller all ihre Gäste persönlich willkommen. Darunter zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Politik und Weinwirtschaft wie Weinkönigin Diana I., Dr. Elfriede Mayrhofer (Bezirkshauptfrau); Johannes Schmuckenschlager (Weinbaupräsident und Abgeordneter zum Nationalrat), Ök.-Rat Franz Backknecht (Präsident des NÖ Weinbauverbands), Gerhard Wohlmuth (ÖWM-Aufsichtsrats-Vorsitzender), Josef Glatt (Direktor des Österreichischen Weinbauverbands) und Herbert Goldnagl (Bezirksinspektor). Zur Einstimmung wurden gebratene Maroni, Glühwein und Kürbiscremesuppe gereicht, für die klangvolle Untermalung sorgte die Niederösterreichische Militärmusik.

Weintaufe mit Pioniergeist

Den Höhepunkt bildete die Taufe und Weinsegnung, welche der Abt des Stifts Melk, Georg Wilfinger, durchführte. Als Taufpate für den Wein – ein Grüner Veltliner Selection – konnte Generalmajor Mag. Rudolf Striedinger gewonnen werden, der seinem Taufwein den Namen „Pionier“ verlieh. Mag. Rudolf Striedinger interpretierte den Taufnamen als inhaltliche Verbindung zwischen der Weinkellerei Lenz Moser und dem Bundesheer. Die Innovationen von Lenz Moser führen seit jeher eine positive Veränderung und Weiterentwicklung in der heimischen Weinwirtschaft herbei. Ebenso leisten die Pioniere im Bundesheer durch zahlreiche Hilfseinsätze einen ebenso positiven Beitrag für Österreich.

Vorausschauend in die Zukunft

Nach dem musikalischen Auftakt durch den Männergesangsverein Oftering betonte Walter Holzner, Vorstand der Lenz Moser AG, in seinen Begrüßungsworten die Bedeutung der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Partnern. Gerade in Zeiten eines gesättigten Markts ist dies wichtig und nur durch langfristiges Denken und Handeln sowie Fairness in allen geschäftlichen Belangen möglich. Auf die aktuellen Herausforderungen in der Weinwirtschaft bezog sich auch Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager in seiner Rede und hob die Loyalität von Lenz Moser gegenüber den Vertragswinzern hervor. Erfreulich ist ebenso der konstante Wein-Patriotismus in Österreich. Zudem gelingt es Lenz Moser dank entsprechenden Volumens auch in großen Exportmärkten wie Deutschland eine breite Wahrnehmung zu schaffen, wovon der österreichische Wein generell profitiert.

Stammgast Wolfgang Böck

Ein ebenfalls feierlicher Programmpunkt des Lenz Moser Herbstfests war die Überreichung von Spenden für caritative Engagements. So übergab Vorstand Walter Holzner an Abt Georg Wilfinger einen Scheck in Höhe von 2.000,- Euro für das Projekt „Auro Danubia – Stift Melk hilft Waisenkindern in Saniob/Rumänien“. Einen Scheck über 2.000,- Euro erhielt auch Schauspieler und Intendant Wolfgang Böck als Botschafter der „Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen“ (MPS). Beim Lenz Moser Herbstfest zählt er bereits zu den Stammgästen und erfreut die Besucher Jahr für Jahr mit humorigen Vorträgen weinseliger Erzählungen.

Jungwein, Martinigansl und Kellerparty

Selbstverständlich konnten die Gäste den neuen Jungwein reichlich verkosten und sich von dessen hervorragender Eignung als Begleiter zum knusprigen Martinigansl überzeugen. Die klangvolle Untermalung kam von vom Trio Wien mit Hans Radon sowie von Wolfgang Friedrich mit der New Orleans Dixieland Band. Durch den Abend des gelungenen Fests führte Moderator Thomas Birgfellner vom ORF Niederösterreich. Für den aufmerksamen und freundlichen Service zeichneten die Schülerinnen und Schüler der HLF Krems verantwortlich. Nach umfangreicher Verkostungsmöglichkeit im traditionellen Fasskeller bildete zum Ausklang ein fulminantes Feuerwerk die stimmige Analogie zum jugendlich frischen Taufwein und seiner Widmung als „Pionier“.